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April
1997 |
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Lieber Mogly, seit einem Tag bist Du nicht mehr bei uns, dabei brauchen wir drei DICH doch so sehr, unseren Chef, unseren Mogly. Dieser Verlust lässt sich in Worte kaum formulieren. Du warst das Beste was wir hatten. |
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Als Du vor zwölf Jahren von einem Bauernhof im Rodgau von einer Freundin mit nach Hause gebracht wurdest, warst Du gerade mal vier Wochen alt. Es war Liebe auf den ersten Blick, Deine lieben Knopfaugen haben mich sofort gefangen genommen. Du warst mein Kater, mein bester Freund, mein Seelenverwandter. Du warst so einzigartig. Deine Art, es war als konnte man mit dir reden, du uns verstehen, auch Deine Worte waren klar. Dein Wesen, so sensibel und oft auch so frech, so herrlich kommandierend - wir nannten Dich unseren Chef. Dein Charme, Du hast hier jeden verführt, selbst die die keine Katzen mochten – Du hast sie alle geknackt. In schweren Zeiten warst Du da und hast uns getröstet, wusstest wann es uns schlecht ging. |
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All Deine Plätze sind nun leer, Dein grünes Kissen, Dein Regiestuhl, der Barhocker, Dein Körbchen, …ich sehe Dich überall sitzen, manchmal glaube ich deine Stimme zu hören, die Stille hier bringt mich um. Es ist so verdammt ruhig ohne Dich, ohne Dein Temperament – das ständige Ermahnen, das es nun Zeit zum fressen ist, Dein Schnurren – sensibel in unserem Schoß oder unter der Bettdecke. Dein raues Lecken als Zeichen Deiner Liebe, Dein festes Anschmiegen in der Nacht – es ist durch nichts zu ersetzen. Du kamst zu Deiner Katzenmama, um Irmel ein Spielgefährte zu sein. Doch Du warst so viel mehr für Ihn und auch für uns. |
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Zwölf lange Jahre – Du hast ihm so viel
beigebracht, wir haben oft über Euch gelacht. Eure Synchronologie
war einfach umwerfend schön und erfreute unser Herz.
Den Tag versüßen konntest Du uns auch morgens schon. Als Bademeister Mogly, die Lage am Wasserhahn prüfen, Temperatur okay. Im Schrank verschwinden, Türen öffnen, Würste aus der Pfanne stehlen, auf Mamas Thron ganz oben sitzen, Geräusche der Waschmaschine lauschen, Eure gemeinsame Katzenralley einfach faszinierend …all das fehlt uns so sehr, Du kommst nicht mehr. |
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Nach Hause kommen war das Schönste, da
standest Du auf dem Balkon, ein lauter Gruß nach unten und dann
schnell zur Tür, als bestes Empfangskommitee. Schnell sollte es
gehen, nichts durfte wichtiger sein als Dich zu füttern. Du hast uns
keine Chance gelassen, wir mussten uns beeilen, so herzzerreißend
war Dein Miauen. Kaum gegessen schlendertest Du immer um Irmel´s
Fressnapf rum, bis dieser ihn verließ und Du die Krümel ergattern
konntest.
Dein Tod kam für uns so plötzlich, Dein Leiden war zum Glück nur kurz. Die Tierärztin konnte Dich am 30. September 2009 nur noch von deinen Schmerzen erlösen. |
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Lieber Mogly, wo auch immer Du
jetzt bist Du wirst von uns hier sehr vermisst. Wir lieben Dich so
sehr und werden Dich immer bei uns im Herzen tragen. Danke für die
Zeit die wir mit Dir leben durften. Wir hoffen Du hast eine schöne Reise und es geht Dir gut. Pass gut auf Dich auf bis wir uns wiedersehen. In Liebe Deine Katzenmama Sandra,
Heike |