Mohrle

05.05.1997
bis 19.04.2010
in Werther

 

 

Lieber Mohrle,

Am 19.04.10, bist du plötzlich und unfassbar für uns, über die Regenbogenbrücke gegangen.

Am Sonntag zuvor ging es Dir noch so gut. Du hast deinen täglichen Spaziergang gemacht, bist bei Basti gewesen und hast Dir dein Leckerli und deine Streicheleinheiten abgeholt, und dich abends noch auf deinem Stuhl in der Sonne geaalt. Doch Montagmorgen ging es Dir nicht gut, du musstest immer brechen und hattest starke Schmerzen, so dass wir mit Dir sofort zum Tierarzt sind. Die beiden Tierarzthelferinnen fingen sofort an dich zu untersuchen und sagten, du hättest einen dicken Bauch und sie werden dich über Nacht da behalten. Du bekamst was gegen die Übelkeit und wurdest an den Tropf gelegt. Wir sind dann nach Hause gefahren, und dachten die ganze Zeit an dich. Dein Frauchen war in großer Sorge um dich.

 

Mittags rief dann die Praxis an, und teilte mit, dass du sehr krank bist, weil du Wasser in der Bauchhöhle hast und dass man dich deshalb wohl einschläfern muss. Aber noch nicht sofort. Ich rief dann später in der Praxis noch mal an, und wollte wissen, wie es jetzt gesundheitlich um dich steht. Man sagte mir, man könnte versuchen dich zu operieren, um dich evtl. doch noch zu retten. Wir stimmten zu, da wir alles Mögliche gehofft hatten. Doch während der OP musste dich der Arzt von deinem plötzlichen Leid erlösen. Er sagte, dass du keine Chance hattest, es war einfach zu viel Wasser in der Bauchhöhle. Er hätte Dir so gerne geholfen und hat alles Mögliche getan.

Traurig macht uns auch, dass wir nach dieser Nachricht auch erfahren mussten, dass du 2 Luftgewehrkugeln im Körper hattest. Du bist eines Tages mal beschossen worden und das hat deine damalige Tierärztin nicht entdeckt, als es Dir da schlecht ging. 

Mohrle,

es ist so still ohne dich. Dein Platz ist leer und der Garten verweist. Dein tägliche Miauen, dass du raus willst, dass du ins Schlafzimmer möchtest oder dein Leckerli, es fehlt uns. Dein anstupsen mit dem Kopf, dein Pfötchen geben, deine Kletterei über den Zaun oder dein gemütliches hinterherlaufen beim Spazierengehen, es fehlt uns. Du schmeißt nicht mehr deinen kleinen Plüschfisch durch die Gegend, auch schießt du deinen kleinen roten Ball nicht mehr durch die Wohnung. Und auch sonntags beim gemeinsamen Mittagessen wirst du uns fehlen. Weil du immer dein Fressie haben wolltest, und dann nach draußen wolltest. Du wusstest immer, wann du nach Hause kommen solltest. Du warst immer vor der Dunkelheit zu Hause! Wir wünschten, du würdest einfach vor der Terrassentür stehen und rein wollen.

Knapp 3 Wochen vor deinem 13. Geburtstag bist du gegangen. Wir hätten dich so gerne zur Regenbogenbrücke begleitet. Und uns tut es leid, dass wir nicht da waren. Wir hoffen, dass es Dir auf der anderen Seite gut geht und du dein Herrchen wieder siehst. Und eines Tages sehen wir uns wieder. Wir werden dich cleveres Kerlchen niemals vergessen und immer in unserem Herzen haben.

Wir lieben dich, und dein Frauchen ganz besonders.

Mach es gut kleiner Rocker...
Dein Frauchen & Sohn Basti

 

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