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01.06.2003 |
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Hallo lieber Stinki, Du warst unser großer Bär!!! Als Du zu uns gekommen bist, warst Du ein kleiner Fratz. Du hast schnell unser Herz erobert!!! Du hast uns täglich gezeigt wer der Herr im Haus ist. Du hattest Deinen eigenen Kopf und hast ganz schön viel angestellt! Am liebsten hast Du mit Deiner Maus gespielt, eine Fellkugel. Ich kann mich noch gut erinnern als Du immer auf dem Schrank gesessen hast und ich Dir Deine Maus hoch geworfen habe. Du hast sie dann mit den Vorderpfoten gefangen und wieder zu mir runter geschupst. |
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Als wir Dich wegen unseres Wasserbetts nicht ins Schlafzimmer gelassen haben warst Du richtig sauer auf uns. Immer wenn Du es hineingeschafft hast, hast Du uns aufs Bett gepinkelt. So lang bis wir die Tür wieder offen gelassen haben. Du hast uns immer viel erzählt, erzählt und wieder erzählt. Irgendwann kam dann Mucki. Erst warst Du uns ganz schön beleidigt, aber schon am 2. Tag hast Du Dich zu ihr gelegt und immer auf sie aufgepasst. Ihr habt Euch richtig verliebt ineinander. Es war immer total süß wenn Ihr Beide Arm in Arm im Bett zusammen gekuschelt geschlafen habt. Ihr habt Euch gegenseitig durch die Wohnung gescheucht und da mussten wir richtig aufpassen, dass wir nicht zwischen die Fronten kommen. |
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| Als das Haus indem wir wohnten renoviert wurde, hast Du gezeigt, wer Du bist! Der Hausmeister sagte mal: Das ist ein Hund, keine Katze. Die Arbeiter wollten eine Folie auf die Marmorplatte auf dem Balkon kleben. Aber Du hattest was dagegen, das war ja Dein Balkon! Sie wollten Dich ablenken, aber sobald der zweite anfangen wollte zu kleben, bist Du auf die andere Seite gesprungen und hast ihm eine mitgegeben. Die Arbeiter haben dann aufgegeben! HIHI! Als ich mich einmal ausgesperrt hatte und der Hausmeister über den Balkon in die Wohnung wollte, hast Du ihn auch nicht rein gelassen. Er konnte nicht mal das Katzennetz entfernen. Er kam die Leiter runter und sagte mir ich müsste selbst hinauf. Er traut sich da nicht rein!!! |
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Du warst aber auch ein richtiger Schmusebär. Und schön
warst Du auch. Du warst unser ganzer Stolz!!!
Als wir nach Offingen umgezogen sind und Du endlich nach draußen durftest, warst Du so richtig glücklich. Du bist nach Hause gekommen und hast uns über Deine Streifzüge erzählt. Leider hat Dich dann eine andere Familie immer wieder eingesperrt, Du warst ein halbes Jahr lang immer 1 Woche bei uns und dann wieder 1 Woche weg. Als Du dann im September 2007 gar nicht mehr gekommen bist waren wir richtig traurig und Mucki auch. |
| Ich habe dann irgendwann bei Tasso Plakate bestellt und weil wir ja vermutet haben, dass Dich jemand einsperrt, haben wir einen Anhang dran gehängt. Wir haben darauf erzählt, dass Mucki und wir Dich vermissen und das Du zu uns gehörst!!! Eine Woche nachdem wir diese verteilt hatten traute ich meinen Augen nicht, als Du an Deinem Futternapf gestanden bist. Ganze 3 Monate nach Deinem verschwinden. Du bist richtig dick geworden. Eigentlich warst Du immer ein schlanker Kater, aber jetzt warst Du richtig dick. Leider hast Du uns auch nichts mehr erzählt. Du bist total ruhig geworden. Wahrscheinlich hast Du in der anderen Familie irgendwann aufgehört zu jammern als sie dich nicht mehr raus gelassen haben! | |
| In der Zeit als Du verschwunden warst haben wir Nachwuchs bekommen und leider auch eine Katzenseuche ins Haus geholt. Dass Du solang eingesperrt warst und dann noch der Stress daheim – mit Krankheit der Anderen und überhaupt das Nachwuchs da war – war wohl zuviel für Dich! Du bist auch krank geworden – FIP – und es ging sehr schnell. Zuerst dachten wir noch Du hast Dich verletzt. Wie immer, Du warst ja so groß und mit Deinem langen Schwanz konntest Du Deine Sprünge nicht so gut lenken. Aber 3 Tage später, als die Spritze diesmal nicht geholfen hat, hatte ich es schon geahnt. Du warst bereits abgemagert und hattest einen großen Bauch. |
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| 3 Tage später haben wir Dich dann schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Am letzten Abend bist Du sogar noch auf die Couch gekommen, ist schon lang nicht mehr passiert, Du bist die letzen Tage ja immer im Gang auf einer Decke gelegen. Sogar Dein Futter und Wasser haben wir Dir dort hochgetragen. Wie gesagt, Du bist zu mir gekommen, wie früher und wir haben noch gekuschelt. Im nachhinein kommt mir das vor, als hättest Du Dich verabschiedet. Später am Abend hast Du mir dann noch eine 5 Liter-Gießkanne umgeworfen, Du wolltest frisches Wasser. Aber das war wie früher in Regensburg, da durften wir nichts stehen lassen, sogar Eure Wasserschüsseln mußten wir am Boden festkleben, weil Du sie alle ausgeleert hast. Wenn Du früher Hunger hattest und die Schüssel war leer, egal ob Tags oder Nachts, dann hast Du diese lautstark durch die Wohnung geschubst. | |
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Ich könnte noch soviel Geschichten über Dich
erzählen. Ich glaub das würde ein ganzes Buch werden. |