Zack

03.11.1991
bis 26.01.2009
in Hamburg

 

 

Meine großartige Mau, Du bist nicht mehr da, wo Du 15 Jahre lang warst, aber Du bist überall, wo ich/wir sind. Ich vermisse Dich so sehr. Du hast deine schwere Nierenerkrankung mit Anfällen und Blindheit so tapfer in den letzten 10 Monaten gemeistert. Du hast zu meiner großen Freude noch Weihnachten und Silvester mit uns verbringen dürfen.

Am 26.01.2009 gabst Du mir ein Zeichen, dass Du gehen möchtest, so wie Du mir vor 15 Jahren ein Zeichen gabst, dass Du mit mir gehen wolltest aus dem Hamburger Tierheim. Als wir mit Dir zum Arzt fuhren war es so schrecklich deine lauten Angstschreie zu hören. Ich hielt Dich auf dem Arm und versuchte Dich, meine Mau zu trösten.

Die Ärztin nahm mich mit Dir immer noch laut schreiend in meinen Arm sofort mit in den Behandlungsraum. Sie untersuchte Dich und stellte fest, dass Du kurz vor dem Ersticken warst. Du warst voll mit Wasser, deine Leber wäre um Haaresbreite geplatzt, dein liebevolles Herz hatte sehr großen Schaden bekommen. Die Ärztin riet mir/uns Dich zu erlösen. Unter Weinkrämpfen gab ich meine Zustimmung, Du immer noch am Schreien. Die Ärztin gab Dir eine Narkosespritze und meinte, dass dein Herz gleich auf hören würde zu schlagen, das geschah aber nicht. Du bis aber ruhiger geworden, ich hielt dich in meinen Arm und weinte bitterlich.

Du bekamst die Spritze damit Du über der Brücke des Regenbogens ohne Schmerz und ohne Angst gehen konntest. Papa und ich blieben bei Dir. Ich hielt Dich, meine Mau im Arm bis dein liebevolles Herz aufhörte zu schlagen. Wir nahmen Dich auf deiner Kuscheldecke mit nach Hause, damit Marcel, Sascha und Billywuff sich von Dir auch verabschieden konnten. Am 27.01.2009 fuhren wir mit Dir zum Tierbestatter Rosengarten in Badbergen. Auf der langen Autofahrt saß ich mit Dir hinten und habe Dir deine Samtpfote gehalten. Angekommen wurdest Du zum Abschied auf deiner Kuscheldecke aufgebahrt, Du sahst so zufrieden aus und ich dachte Du würdest nur schlafen. Wir nahmen ein letztes Mal Abschied von Dir, danach wurdest Du eingeäschert.

Nun bist Du in deiner Urne wieder zu Hause in deinem Lieblingszimmer bei Papa und mir im Schlafzimmer. Jeden morgen hör ich dein Miau, wenn Papa und ich unseren ersten Kaffee trinken, wolltest du auch einen Kaffe mit trinken und ganz wichtig Du bis nicht an deinen Kaffee (Milchschale) rangegangen bevor wir nicht mit Dir angestoßen haben, ich schaue deine Urne an streichle sie und sage zu Dir ...prost Zack... Ich bin so endlos traurig, dass Du nicht mehr da bist, ich suche Dich, ich rufe Dich, aber es kommt keine Antwort.

Ich werde Dich, mein tapferer Kämpfer, immer in meinem Herzen tragen, es tut so weh. Ich wünsche Dir auf der Brücke des Regenbogens eine glückliche und sehr schöne Zeit, wir sehen uns wieder meine Mau.

Deine Mama, der Du wahnsinnig fehlst

 

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