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16.05.2000 |
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So fing alles an |
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So ging es weiter |
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Der Anfang vom Abschied |
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Nachdem keine Diagnose feststellbar war bin ich zum Internisten gefahren. Alles haben sie mit ihr gemacht, unter starken Beruhigungsmitteln. Es hat mir das Herz zerrissen. Dann wurde alles nur noch schlimmer. Sie war kaum noch bei uns, da sie immer öfter keine Luft mehr bekommen hat und in der Klinik war. Der Arzt machte mir auch keine Hoffnung mehr. Ich hatte Angst zur Arbeit zu gehen, ich hatte Angst nach Hause zu kommen und sie tot vorzufinden. Ich lebte in ständiger Angst und war gar nicht mehr ich selber. Jede Nacht stellte ich mir 3-4 mal den Wecker um zu sehen ob sie noch lebte. Eines Morgens lag sie wieder ganz apathisch auf dem Boden. Es war Mittwoch der 24. Mai 2006. Dieser Anblick hat mir so weh getan, das ich mich dazu entschieden habe sie zu erlösen. Es war so schrecklich schwer und gleichzeitig so schön, da ich wusste das sie in dem Moment des Todes keine Schmerzen und keine Angst mehr hat. Ich habe die ganze Zeit ihr Köpfchen gehalten auch nachdem sich der Bauch nicht mehr auf- und ab bewegte. Ich wollte sie nicht gehen lassen. Sie sah doch so aus als würde sie nur schlafen. Das schlimme ist, das keiner weiß warum sie so früh gehen musste. Sie war organisch absolut gesund, laut der ganzen Untersuchungen. War sie so ein gutes Tierchen, das der liebe Gott sie im Himmel brauchte und uns nehmen musste? Eine andere Erklärung habe ich dafür nicht. Ich weiß nicht wie ich es geschafft habe, aber danach ging ich arbeiten und in mir regte sich gar nichts mehr. Ich war vollkommen gefühlstot. Es ist ein Teil von mir mit meinem Sternchen gegangen. Abends haben wir sie dann in meinem Garten begraben. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, mir solch eine Gedenkstätte machen zu können. Jeden Tag gehe ich sie besuchen mit Scully. Jede Nacht lasse ich eine Kerze für sie brennen. Es tut so verdammt weh und manches mal meine ich, ihr kleines zartes Stimmchen zu hören. Oft träume ich von ihr. Scully vermisst sie auch. Viele Menschen sagen, das ein Tier nicht lange trauert. Aber sie läuft nur hier in der Wohnung herum und schreit. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Zweitkatze. Doch es ist so unendlich schwer. Denn ich möchte nur mein Sternchen zurück, denn kein anderes Tier wird diesen Platz in meinem Herzen auf diese Weise ausfüllen können. Es tut gut zu weinen, wenn der Schmerz zu groß wird. Meine Scully liebe ich auch von ganzem Herzen. Sie ist hier in meinem Geschriebenen etwas zu kurz gekommen. Aber auch sie ist ein Geschenk des Himmels für mich. Ich hoffe, dass ich für sie eine Katze finde mit, der sie sich wieder gut verstehen wird. |
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Das zu schreiben hat mir sehr gut getan. Es wird mir den Schmerz nicht nehmen können, aber für kurze Zeit bin ich ein wenig
erleichtert. Ich wünsche allen, die jetzt trauern wegen dem Verlust ihres geliebten Tieres, alles nur erdenklich Gute und das
man folgendes niemals vergessen darf: Mein Sternchen ich liebe Dich! |