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Mein Trauertagebuch |
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Montag, 05. Dezember 2005 Mein lieber Tommy, na wie geht es dir so? Hast du deinen Stiefel für morgen schon geputzt? Der Nikolaus wird euch im Regenbogenland ja sicher auch besuchen oder? Seit dem 13.11. ist deine Schwester Gina jetzt bei uns in Berlin. Gestern waren es drei Wochen und ich muss sagen sie hat sich doch schon sehr gut hier eingelebt. Die ist ganz schön frech geworden! Nicht so frech wie du, aber sie hat jetzt sogar eine Seite des Kleiderschrankes in Beschlag genommen. Naja, ansonsten fehlst du mir noch immer wahnsinnig! Wie schön wäre es doch, wenn ihr beide hier bei mir wärt. Aber auch heute denke ich noch immer täglich an dich und liebe dich noch immer so wahnsinnig. Du fehlst mir sehr und ich sage mir immer wieder, dass wir eines Tages wieder zusammen sein werden. Ich liebe dich mein Kleiner |
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Samstag, 11. Februar 2006 Mein lieber Tommy, verzeih mir bitte, dass ich so lange nichts mehr geschrieben habe, aber ich habe ziemlich viel um die Ohren. Ist alles nicht so einfach zur Zeit. Dennoch habe ich täglich an dich denken müssen. Heute ist es ein Jahr her, dass du von mir gegangen bist. Unglaublich wie die Zeit vergeht! Gestern habe ich sehr intensiv über unsere Zeit nachgedacht, viele Bilder und Erinnerungen kamen dabei hoch, schöne wie traurige. Noch immer plagen mich ein paar Schuldgefühle, aber ich versuche sie dann beiseite zu schieben, denn ändern kann ich nichts mehr und ich bin mir sicher, dass du weißt, dass ich alles für dich getan hätte. Mein süßer, du fehlst mir noch immer so sehr und mein größter Wunsch ist nach wie vor, dass wir beide wieder zusammen wären. Ich dachte, ich hätte die Trauer verarbeitet und überwunden, dennoch kann ich in diesem Moment nur schwer die Tränen zurückhalten. Ich hoffe es geht dir gut und du denkst ab und zu auch mal an mich. Du wirst für immer in meinem Kopf und in meinem Herzen sein, vergiss das bitte nie! Ich liebe dich mein Tommybär |
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Sonntag, 11. Februar 2007 Mein lieber Tommy, heute ist es nun schon zwei Jahre her, seit du über die Regenbogenbrücke gegangen bist. Ich hoffe es geht dir gut und du hast mich noch nicht vergessen. Ich habe dich auf jeden Fall noch nicht vergessen. Bisher verging kein Tag, an dem ich nicht an dich gedacht habe. Du fehlst mir, und noch immer ist es mein größter Wunsch, dich wieder zu sehen und in die Arme nehmen zu können. Oft denke ich an dich und unsere schöne Zeit, was du alles angestellt hast und wie viel Freude du mir gemacht hast. Deiner Schwester Gina geht es gut. Sie hat sich hier wunderbar eingelebt und kuschelt jeden Abend mit mir. Ich habe sie sehr lieb, aber die Liebe ist nicht vergleichbar mit der, die wir hatten. Du fehlst mir noch immer so sehr, mein Süßer! Ich werde dich niemals vergessen und ich hoffe, du vergisst auch mich nicht. Noch immer glaube ich fest daran, dass wir uns eines Tages wieder sehen werden. Nur diese Hoffnung macht es für mich erträglich, dass wir im Moment voneinander getrennt sind. Lass es dir im Regenbogenland gut gehen mein Schatz und denk dran, ich liebe dich mein Kleiner |
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Montag, 11. Februar 2008 Hallo mein Süßer, wie geht es dir? Ich hoffe du hast mich noch nicht vergessen. Immerhin sind es nun schon 3 Jahre, die wir voneinander getrennt sind. 3 Jahre! Für mich kaum zu glauben. Ich denke weiterhin jeden Tag an dich. Es stimmt nicht, die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an sie. Ich denke, das beschreibt es ganz gut. Ich habe gelernt mit dem Schmerz zu leben. Ich bewahre weiterhin die Erinnerungen an dich ganz fest in meinem Herzen. Jeden Tag bist du bei mir, denn ich habe deine Gedenkstätte und die Fotos von dir noch immer stehen und werde sie wohl auch niemals wegräumen. Ich werde dich niemals vergessen mein Schatz. Du warst (und bist) einfach das Schönste, was mir je passiert ist und ich danke Gott, dass ich so eine wunderschöne Zeit mit dir zusammen verbringen durfte. Also, halt die Ohren steif und lass es dir weiterhin gut gehen. Ich liebe dich mein Tommybär |
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Mittwoch, 04. März 2009 Lieber Tommy, erstmal muss ich mich bei dir entschuldigen, dass ich dir an deinem "Jahrestag" nicht geschrieben habe. Natürlich waren meine Gedanken den ganzen Tag bei dir, aber zum Schreiben bin ich leider nicht gekommen. So ungefähr seit dem Tag geht es deiner Schwester nicht so gut. Und leider geht es ihr auch noch nicht besser. Noch schlimmer ist, dass ich nicht weiß, was sie hat und der Tierarzt irgendwie auch nicht. Am Donnerstag, 19.02. war ich das erste mal mit ihr beim Tierarzt, weil sie fünf Tage lang jede Nacht mindestens einmal erbrochen hat, aber außer Flüssigkeit kam nicht nichts raus. Zudem schluckt sie sehr häufig und fängt beim Schnurren an zu röcheln. Die Tierärztin meinte, sie hätte eine Kehlkopfentzündung, gab ihr eine Spritze und mir AB mit. Da nach 5 Tagen noch keine Besserung eintrat, holte ich noch mal AB's. Wenigstens fraß sie die ganz artig und ohne Tricks. Am Samstag, 28.02. fuhren wir wieder mit ihr zum Tierarzt, da sich noch immer keine Besserung einstellte. Sie war ganz tapfer und hat fast zwei Stunden artig im Wartezimmer gewartet. Diesmal war es ein anderer Tierarzt (in einer Gemeinschaftspraxis ja normal). Der schaute sie sich ebenfalls an und meinte, ihre Luftröhre sei etwas verengt und die Lymphdrüsen noch minimal angeschwollen. Er würde jetzt aber erstmal abwarten und das weiter beobachten. Aber schon am Sonntag Abend ging es ihr wieder schlechter und ich habe die ganze Nacht kein Auge zu gemacht, weil ich solche Angst hatte. Also fuhr ich gleich am Montag, 02.03. wieder in die Praxis. Diesmal war es wieder ein anderer Arzt. Auch er schaute sie sich an und meinte, dass er es noch mal mit einem Breitband-AB probieren will. Nächsten Montag soll ich wieder hin und wenn es dann nicht besser geworden ist, dann bekommt sie eine Endoskopie. Oh mein Gott, da will ich gar nicht dran denken. Ich habe dich doch erst verloren, ich will jetzt nicht auch schon deine Schwester verlieren! Aber genug von diesem Thema. Wie geht es dir? Ich hoffe, deine Erinnerungen an mich sind noch nicht gänzlich verschwunden. 4 Jahre sind wir nun schon voneinander getrennt! Und du bist noch immer allgegenwärtig. Deine Fotos laufen weiterhin auf meinem Rechner und auch dein Altar steht nach wie vor in meinem Regal. Gerade jetzt in der Zeit, wo es deiner Schwester nicht gut geht, kommen viele von den schmerzhaften Gefühlen wieder hoch. Ich versuche mich bereits mit dem Gedanken auseinanderzusetzen, dass Gina mich vielleicht auch bald verlässt. Bei dir hatte ich dazu ja keine Zeit, aber nun versuche ich die Zeit zu nutzen. Aber es ist so unglaublich schwer. Ich glaube, dass man sich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden kann, etwas das man liebt, gehen zu lassen. Mein Süßer, ich hoffe du hast eine schöne Zeit im Regenbogenland und wartest auch weiterhin auf mich. Ich liebe dich mein Kleiner |
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Montag, 11. Februar 2010 Hallo mein Schatz, 5 Jahre sind nun schon vergangen, seit du über die Regenbogenbrücke gegangen bist. 5 Jahre... eine verdammt lange Zeit. Doch auch heute noch bist du so präsent in meinem Herzen. Ein Teil davon wird immer dir gehören mein Süßer! Ich habe in letzter Zeit öfter von dir geträumt, ich glaub in diesem Jahr schon öfter, als in der gesamten Zeit davor, seit du gegangen bist. Mir geht es heute schon viel besser, ich kann meistens in Freude an dich denken, auch wenn du mir des Öfteren mal fehlst. Ich hoffe, dass es dir ebenfalls gut geht, dort wo du bist. Deiner Schwester geht es übrigens wieder besser. Ich hab mich wie eine blöde in Veterinärmedizin eingelesen, versuche mein Wissen ständig zu erweitern und weiß durch viele Berichte, wie gefährlich Tierärzte sein können. Ich habe Gina nach 12 TA-Besuchen nicht weiter zu TA's geschleppt, da kam eh nichts bei raus. Heute bin ich mir sicher, dass die Antibiotika schuld daran sind, dass sie manches nicht mehr verträgt und immer noch ab und an Magen-Darm-Probleme hat. Aber wir haben das weitgehend im Griff und es geht ihr gut. Sie ist richtig frech geworden und sie fordert auch nachts Aufmerksamkeit, wenn sie nicht schlafen kann...! Ach mein Süßer, du fehlst mir noch immer. Mein großer, starker Knuddelbär! Aber irgendwann wird der Tag kommen, an dem wir uns wieder sehen werden. Und in der Zwischenzeit muss jeder von uns auf seiner Seite des Regenbogens leben... Ich liebe dich mein Kleiner |
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